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Sonderausstellung: KLÖSTER IN BASEL – Relikte aus fünf Jahrhunderten kirchlicher Kultur |
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Das Auftreten der Klöster in Basel bedeutete eine Bereicherung und Diversifizierung des kirchlichen Lebens in der Stadt. Neue kirchliche Lebensweisen wurden sichtbar, neue Einflüsse machten sich bemerkbar, neue seelsorgerische Angebote für die Stadtbevölkerung waren verfügbar. Das erste Basler Kloster, St. Alban, wurde 1083 gegründet, das letzte, die Kartause, 1401. Vor bald einem halben Jahrtausend haben die Basler Klöster aufgehört zu existieren. In der Folge der Reformation in den 1520er-Jahren erlosch das kirchliche Leben hinter den Klostermauern und die Anlagen wurden anderen Verwendungszwecken zugeführt. Doch noch immer manifestieren sich die baulichen überreste der Klöster auf markante Weise im modernen Stadtbild. Sieben Klosterkirchen sind erhalten geblieben, teilweise mit überresten auch von Klostergebäuden wie Kreuzgängen, Gemeinschaftsräumen oder Wirtschaftsgebäuden. Andere Relikte werden normalerweise in Depots verborgen vor den Augen des Publikums verwahrt. Aus diesen Beständen schöpft die Ausstellung. Gezeigt werden Bauskulptur abgebrochener Bauten sowie Objekte, Dokumente und Bücher im Zusammenhang mit den Themen Andacht und Fürbitte, Wissen im Kloster oder Aufhebung der Klöster. Begleitend zur Ausstellung erscheint beim Christoph Merian Verlag ein Buch, das Geschichte und Bauten der zehn Basler Klöster vorstellt. |
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