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Sonderausstellung: URBANE VISIONEN. Die Geschichte der Stadtentwicklung in Basel und Zürich |
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Im 19. Jahrhundert hat die Stadt ihre Zukunft entdeckt. Mit dem beschleunigten Wachstum der Städte begannen Bürgerinnen und Bürger, den historischen Wandel als gestaltbar und planbar zu begreifen. Dieses neue Bewusstsein bildete die Geburtsstunde der modernen Stadtentwicklung. Die Ausstellung beleuchtet die Städte Basel und Zürich und blickt auf die schillernde Vielfalt ihrer urbanen Zukunftsvisionen zurück. Der Kanton Zürich erhielt schon 1831 eine moderne Verfassung und beschloss umgehend, die alten Stadtmauern abzureissen. Basel-Stadt dagegen litt noch lange unter dem Schock der Kantonsteilung von 1833 und machte erst 1875 den Schritt zu einem modernen Regiment. Die Stadtmauern standen hier noch bis in die 1860er-Jahre. War Zürich im 19. Jahrhundert also die Avantgarde der Moderne und Basel das Bollwerk der Konservativen? Ganz so einfach ist die Geschichte nicht. Die Ausstellung zeigt, wie beide Städte früh eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung anstrebten; Zürich durch Expansion in die ehemaligen Vorstädte, Basel eher durch Verdichtung des innerstädtischen Raums. Eine Reihe von städtebaulich bedeutenden Projekten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden beleuchtet, vom Eisenbahnanbau bis zum Abfuhrwesen, von der Ansiedlung industrieller Unternehmen bis zum sozialen Wohnungsbau, von den städtischen Ratshäusern bis zu den öffentlichen Friedhofs- und Parkanlagen. |
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