Forum für Wort und Musik

Mittwoch, 30. Januar, 18.15 Uhr, Grosses Refektorium

Carl Spitteler und sein Nobelpreis

Referentin: Stefanie Leuenberger
Musik: Trio Sanssouci – Kostbares und Unterhaltsames aus Klassik bis Moderne

Der aus Liestal stammende Spitteler, der 1919 den Literaturnobelpreis erhielt, ist in der letzten Zeit in den Feuilletons kaum erwähnt worden – Zeit, dies zu ändern! Immerhin wurde nach dem (z.T. autobiographischen) Roman des ehemaligen Schülers des Humanistischen Gymnasiums Basel eine wichtige psychoanalytische Zeitschrift Imago getauft.

Stefanie S. Leuenberger
ist Privatdozentin für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich und Projektleiterin von «Carl Spitteler – 100 Jahre Literaturnobelpreis 1919–2019». Ihr Studium absolvierte sie in Bern und an der FU Berlin, ihre Habilitationsschrift trägt den Titel Die Politik der Buchstaben. Poetik und Theologie in der alphabetischen Literatur. Ihre Forschungsinteressen umfassen insbesondere die Literaturen der Schweiz, Dialekt und Poetik, Hybridität in der Literatur, moderne Avantgarden sowie Literatur und Kultur des Fin de Siècle.

Trio Sanssouci
Das Trio besteht unter diesem Namen seit über 25 Jahren, einzig der Part der Flöte wurde 2012 mit Sohee On aus Korea neu besetzt. Oboe spielt Sigrun Meny-Petruck, Cembalo Hans-Jürgen Thoma, der Leiter der städtischen Musikschule Frankenthal. Das Trio hat als Schwerpunkt Musik des 18. Jahrhunderts, stellt aber gerne auch reizvolle Gegenüberstellungen von alter und neuer Musik her.

Einladung Forum Januar (PDF)

Das «Forum für Wort und Musik» ist ein Engagement des Vereins pro Klingentalmuseum.