Das Klingental – Architektur und
Ausstattung des mittelalterlichen Klosters

Samstag, 9. Februar 2019, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Museumseingang

Das Dominikanerinnenkloster Klingental war das reichste Kloster im mittelalterlichen Basel. Obwohl die wechselvolle Geschichte nach der Klosterauflösung tiefgreifende Veränderungen mit sich brachte, haben mehrere Bauten der einst ausgedehnten Klosteranlage die Jahrhunderte bis in unsere Tage überdauert. Diese architektonischen Zeitzeugen lohnt es zu erkunden! Mit dem Kleinen Klingental hat sich der Gründungsbau des Klosters aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Besonders eindrucksvoll sind seine beiden Refektorien (ehemalige Speisesäle) mit spätgotischen Holzdecken. Auch die einst mit prachtvollen Kunstwerken ausgestattete Klosterkirche, deren Kreuzgang mit einem Totentanzzyklus geschmückt war, besteht noch immer. Eine besondere Stellung zwischen Kirche und Kreuzgang nimmt das heute zerstörte, jedoch gut überlieferte Euphrosynegrabmal ein. Den sichtbaren wie auch den heute verborgenen Spuren der Klosteranlage werden wir auf dem Rundgang folgen.

Führung: Jeanette Gutmann, Kunsthistorikerin
Preis: CHF 10.– /7.–