Conrad Beck (1901–1989) – un énigme à Bâle

Mittwoch, 6. November 2019, 19.30 Uhr, Grosses Refektorium

Konzert mit Franziska Hirzel (Sopran), Rohan de Saram (Violoncello) und Marianne Schroeder (Klavier)

Werke von Conrad Beck: aus «Deux Psaumes» (1958/59) und «Gedulden» (1944) für Sopran und Klavier, aus den Sonaten für Violoncello und Klavier (1923 und 1941), «Volkslieder» für Sopran, Violoncello und Klavier (1949), Sonatine für Violoncello und Klavier (1926) sowie «Drei Epigramme» (1976) für Violoncello solo. Lesung aus Briefen von Nadja Boulanger und Béla Bartók an Conrad Beck

Conrad Beck war jüngstes Kind des Pfarrers und Gymnasiallehrers Bernhard Beck und der britischen Architektentochter Lydia Barker-Bächtold. Er wuchs in Zürich auf und schloss sein Musikstudium am dortigen Konservatorium u. a. bei Volkmar Andreae ab. 1924 übersiedelte er nach Paris, wo er seine Studien beim Basler Ernst Levy und bei Jacques Ibert fortsetzte. Auf Veranlassung von Paul Sacher kam Conrad Beck 1934 nach Basel. Von 1939 bis 1966 war er Leiter der Musikabteilung von Radio Basel. Beck förderte die Komponisten Jürg Wyttenbach sowie Heinz Holliger und er stellte Bohuslav Martinů Paul Sacher vor, worauf Martinů seine letzten Jahre in Basel lebte und arbeitete. Initiiert und gestaltet wurde der Abend von dessen Nichte Marianne Schroeder.

Preis: CHF 30.– /25.–, Abendkasse

Das Konzert wird ermöglicht durch Stiftungsbeiträge und ist Teil der Konzertreihe «Basel komponiert» mit Musik von Basler Komponisten.