Mariä Lichtmess, Gebete und ein einzigartiges Pilgerheiligtum.
Kunstwerke der Heiligenverehrung im mittelalterlichen
Kloster Klingental

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr
Museum Kleines Klingental, Grosses Refektorium

Das 1274 gegründete Dominikanerinnenkloster Klingental war im mittelalterlichen Basel das reichste und vornehmste Kloster der Stadt. Aufgrund des hoch angesehenen Gebets der Nonnen, des Grabmals der heiligen Euphrosyne sowie des Vorrechts, in Basel die Jahresmesse zu Mariä Lichtmess zu feiern, war das Kloster ein von der Bevölkerung geschätzter und vielbesuchter Ort.

Im imposanten Speisesaal des erhaltenen Klingentaler Gründungsbaus präsentiert der Vortrag zum 750-Jahr-Jubliäum des Klosters herausragende Kunstwerke, die vom bedeutenden Frauenkloster erhalten oder zeichnerisch überliefert sind, und beleuchtet ihren sakralen und städtischen Kontext. Der Bogen wird überdies gespannt zu einzelnen im Kleinen Klingental ausgestellten Skulpturen des Basler Münsters.

Vortrag: Caroline Raither-Schärli, Leiterin des Appenzeller
Volkskunde-Museums
Preis: CHF 10.– /7.–

Wirkteppich aus dem Klingentalkloster: Drei Szenen aus der Christusvita und Heilige, Mitte 15. Jh., Ausschnitt: Mariä Lichtmess. HMB – Historisches Museum Basel, Inv. 1920.107. Foto Allan Eaton