Zeitzeugen aus der Basler Chemie (1950–2000)

Mittwoch, 29. September 2021, 18.15 Uhr
Museum Kleines Klingental, Grosses Refektorium

Der Eintritt ist frei (Kollekte)

Hinweis COVID-19:
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Einladung Forum September 2021 (PDF)

Arbeiten in der Basler Chemie 1950 – 1996
Die chemische Industrie war bis 1996, als die Firmen CIBA, J.R. Geigy AG und Sandoz fusioniert und neu aufgeteilt wurden, der wichtigste Industriezweig der Region und Wohlstandsmotor von Basel. Viele hatten Angehörige, die dort arbeiteten, und doch weiss man recht wenig über den Arbeitsalltag in den Fabriken. Ein Forschungsprojekt führte 2018 bis 2020 im Auftrag des Vereins Industrie- und Migrationsgeschichte der Region Basel rund 30 Interviews mit Mitarbeitern dieser Firmen durch. Das Referat zeigt Resultate daraus und aus den Sammlungen des Vereins.

Referent: Nicholas Schaffner
Dr. Nicholas Schaffner ist in Sydney, Australien geboren. Seit den 70er Jahren wohnt er in der Schweiz, ab 1987 in Basel. Nach einer KV-Lehre absolvierte er ein Studium der Kulturanthropologie, das er 1994 abschloss. Seit dieser Zeit arbeitete er für Medien, kulturelle Institutionen und Firmen inhaltlich und administrativ. Gegenwärtig leitet er unter anderem für den Verein für Industrie- und Migrationsgeschichte der Region Basel die wissenschaftliche Arbeit.

Musik: Christian Gutfleisch, Klavier: Eigenkompositionen, Jazz Originals und Improvisationen
Christian Gutfleisch ist einer der vielseitigsten Pianisten der Schweizer Jazzszene. Nach dem Studium an der Swiss Jazz School Bern war er am Theater Basel und der Jazzschule Basel tätig. Vor allem mit dem Jazz Piano Trio «Gutfleisch-Schürmann-Frey» und der «Michael Heitzler  Klezmer Band» ist er z.Zt. live und auf CD-Veröffentlichungen zu hören. In spontanen Improvisation, eigenen Kompositionen und Jazz Originals lässt sich Christian Gutfleisch vom Augenblick anregen. In seiner Musik spiegelt sich seine Herkunft aus Jazz, Klassik und World Music wieder.


Veranstaltung der Reihe «Forum für Wort und Musik», ein Engagement des Vereins pro Klingentalmuseum. Umrahmt werden die Vorträge von musikalischen Beiträgen verschiedener Genres.