Der Klostergarten Kleines Klingental

Pflege und Weiterentwicklung der Gartenkultur gehörten im Mittelalter zu den Aufgaben der Klöster. Zwar befand sich vor dem Kloster Klingental am Rheinbord kein Garten, doch ist überliefert, dass auch in diesem Kloster Baum- und Küchengärten existierten. Der mittelalterliche Garten vor dem Museum Kleines Klingental wurde im Frühjahr 1980 nachgebildet. Die rechteckige Beet-Einteilung wurde aus Darstellungen  des 15. Jahrhunderts übernommen, der Pflanzenbestand nach Abbildungen auf Basler Wirkteppichen und Gemälden des 15. und 16. Jahrhunderts ausgewählt. Neben den damals sehr beliebten Pflanzen mit Symbolwert wie Rosen oder Lilien wurden auch Pflanzen gesetzt, deren Verwendung im mittelalterlichen Basel belegt ist, so etwas das Pestmittel Raute und die Zauberpflanzen Holunder und Eisenkraut.

 
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Foto Daniel Schneller