Museumsnacht 2026

Die Museumsnacht 2026 stand ganz im Zeichen der Sonderausstellung «Liebe zum Detail. Gipsabgüsse vom Basler Münster». Passend dazu zauberte der Scherenschnittkünstler Wilhelm Schneider im kleinen Refektorium detailreiche Scherenschnittporträts der Besuchenden. Dort begeisterte auch das Glücksrad des Vereins pro Klingentalmuseum. Wurden die richtigen Zahlen gedreht, gab es eine Museumspublikation zum Geschenk. Mit viel Auge für das Detail wurden in der Schmuckmanufaktur von Roland Lardon aus Specksteinen kunstvolle Kleinode geschnitzt. In der Ausstellung klärten Haiggi Baumgartner und Bianca Burkhardt, die die Ausstellung kuratiert hatten, mit Kurzführungen über die wichtigen Einzelheiten der Gipsabgusstechnik auf. Ebenfalls bestaunt wurde das detailreiche Stadtmodell. Einen bleibenden Eindruck – oder Abdruck – hinterliessen die Impronauten, welche erneut für viel Lacher sorgten. Dieses Mal standen ihnen besondere Requisiten zur Verfügung: zwei im 3D-Druck-Verfahren hergestellte Masken des Verführers und der törichten Jungfrau, zwei Sandsteinskulpturen am Basler Münster. Die Besuchenden fanden durch «Klingende Miniaturen» des Trio Fontane im grossen Refektorium jeweils einen stimmungsvollen Ausgleich. Zwischen diesen Programmpunkten konnte sich alle Hungrigen und Durstigen beim bisskid-Catering mit schmackhaften Paninis und erfrischenden Getränken versorgen. Traditionellerweise klingt die Museumsnacht im Kleinen Klingental mit Jazz aus, dieses Mal mit dem Iannis OV Trio.

 
1 | 12
 
 
Foto Kathrin Schulthess