BEGEGNUNG MIT MUSIK

Sonntag, 13. September 2026, 17.00 Uhr

Konzert mit TrioPlus und Karin Dornbusch, Klarinette

KLASSIK PUR!

Dieses Konzertprogramm bietet eine faszinierende Reise durch die
Wiener Klassik, in der die Klarinette mal als virtuose Solistin, mal
als ebenbürtige Partnerin des Streichtrios glänzt. 
Den Auftakt macht Franz Krommer, ein Zeitgenosse Mozarts,
dessen Quartett in D-Dur mit böhmischem Charme und technischer
Brillanz besticht.
Es folgt Joseph Haydns C-Dur-Trio: Basierend auf einer seiner
Klaviersonaten zeigt das Werk in dieser Fassung für Streichtrio, wie wandelbar Haydns motivische Arbeit über verschiedene Besetzungen hinweg bleibt. 
Im Zentrum des Abends steht W. A. Mozarts Quartett in B-Dur, ein feinsinniges Arrangement seiner berühmten Violinsonate KV 378. 
Hier verschmelzen der gesangliche Charakter der Klarinette und die 
dichte Struktur der Streicher zu einem harmonischen Ganzen. 
Den krönenden Abschluss bildet Haydns berühmtes Reiterquartett 
in g-Moll. In dieser speziellen Besetzung entfaltet das Werk – vom tiefgründigen Largo bis zum galoppierenden Finale – eine völlig
neue, farbenreiche Klangwirkung. 
Franz Krommer (1759-1831)
Quartett D-Dur op. 82 für Klarinette und Streichtrio
Joseph Haydn (1732-1809)
Streichtrio C-Dur Hob. XVI:35 (nach der Klaviersonate)*
A. Mozart (1756-1791)
Quartett B-Dur KV 317d für Klarinette und Streichtrio*
Joseph Haydn (1732-1809) 
Quartett g-Moll Hob. III:74 (Reiterquartett) für Klarinette und Streichtrio*
*arr. Emeric Kostyák
Ensemble TrioPlus:
Emilie Haudenschild, Violine
Teodor Dimitrov, Viola
Emeric Kostyák, Violoncello
Karin Dornbusch, Klarinette

Parallel zum Konzert Musikshop für Kinder
Jedes Konzert wird begleitet von einem Musikworkshop für Kinder und ermöglicht damit auch Familien einen gemeinsamen Konzertbesuch. Die Kinder hören den Anfang des Konzerts und erleben so die Klangwelt der Kammermusik. Anschliessend erhalten sie im Musikworkshop einen spielerischen Zugang zu Musik und Instrumenten. Der Workshop ist für Kinder von 4 – 12 Jahren.

Vorverkauf Bider&Tanner Tel. 061 206 99 96
Abendkasse ab 16.30 Uhr Freier Eintritt bis 18. Altersjahr und für Personen in Ausbildung
CHF 15.- für Personen in Begleitung von Kindern, CHF 30.- Übrige

Mehr Informationen: www.netzwerk-kammermusik.ch (Begegnung mit Musik)

 


 

streiffzug                              

besondere Konzerte

5. besonderes Konzert im Museum                     Klingental Basel

Samstag 19. September 2026, 19.30 Uhr

 

Musik ist immer neu, wenn man sie im Konzert hört!
Unsere nächsten «besonderen»Konzerte: Kommt hören!

Alphorn ohne Schmäh!
Duo Querhorn Heidelberg:

Johannes Hustedt Flöte & Chai-Min Werner Alphorn und Gong
mit Mariana Doughty Viola, Egidius Streiff Violine
www.streiffzug.ch

Pascal Jugy (1964)    «Velvet», «Summertime in Port Louis», «Last Trip»                                      (2026, Uraufführung)
Trad.                           «Allschwiller» u.a.

Wolfgang Rihm (1952 – 2024)  «Über die Linie VI»                                                                                       (UA der autorisierten Fassung für                                                                   Fl/Vl/Vla durchMariana Doughty                                                                   2025/26)

Heidi Baader-Nobs (1940)        Duo für Violine und Viola (2021)

Ludwig v. Beethoven (1770 – 1827) aus der Serenade op. 25

Eine unerhörte Klangwelt. Fast vermessen wäre es, Volksmusik und Berge zu erwähnen, denn die beiden Musiker:innen vom Heidelberger Duo Querhorn decken all das ab und noch viel mehr: Wolfgang Rihm war von Johannes Hustedts Flötenspiel so begeistert, dass er ihn bat, sein Stück «Über die Linie 6» zu spielen. Nun hat sich Mariana Doughty mit einer Bearbeitung dessen angenommen und Sie hören ein eigenwilliges Konzert zwischen «Bergen, Volksmusik, allerneusten Tönen – und einem  agilen Beethoven Trio»:
Neben der erwähnten Erstaufführung von Wolfgang Rihm spielen die Musiker:innen drei kleine Uraufführungen des französischen Komponisten – man höre seine Chansons! – Pascal Jugy: «Velvet», «Summertime in Port Louis» und «Last Trip». Abgerundet wird das Programm mit evergreens Schweizer Volksmusik, etwa dem «Allschwiler» und dem wunderbaren Duo (pour Mariana et Egidius) der Allschwiler Komponistin Heidi Baader-Nobs.

„…unbeschwert und augenzwinkernd“, „wie, wenn Engel musizieren…“, „liebevoll in jedem Detail“ – so beschreiben Presse und Musikrezensenten einen ihrer Auftritte..


6. besonderes Konzert im Museum                     Klingental Basel


Freitag 26. Februar 2027 19.30 Uhr

     SPOKEN SOUNDS

www.streiffzug.ch

 

Egidius Streiff spielt und spricht Musik.

Heidi Baader-Nobs  (1940)        Escapade (2008)

Jürg Wyttenbach                         Rondeau (Rabelais) (1993/99)
                                                   für sprechenden Geiger“
Giacinto Scelsi (1905 – 1988)    Divertimento Nr.3 (1955)

Rico Gubler (1972)                    Streif(f)lichter einer Morgenstunde (1996)
Max E.Keller  (1947)                  Fern(seh)-Mitleid (2001/10)                                                                                                    

Kurt Schwitters (1887 – 1948)     UR  aus der UR-Sonate für Sprecher                                                             (1932)

Bela Bartok (1881 – 1945)            Sonate für Violine solo (1944)

 

Violine spielen, oder Schau-spielen? Das war die Qual der Wahl des Teenagers Egidius. Wirklich verändert hat sich das nicht, wenn auch die Berufswahl des Geigers Egidius Streiff klar musikalisch verankert ist. Doch seit jeh haben Komponist:innen ihm sprachliche Werke zugeeignet, sei es „parlando“ der Eskapaden von Heidi Baader-Nobs, poetischen (Gubler), oder in offensichtlich politischen (Keller) und absurden (Wyttenbach, Schwitters) Szenen. Dagegen seien die beiden hochvirtuosen Geigenstücke von Bartòk und Scelsi gesetzt, die ihrerseits in ihrer Sprachlichkeit nichts vermissen lassen.
In der Hoffnung,  das Publikum liesse sich dazu verführen, mehr Musik „zu sprechen“. Nach fulminanten Aufführungen des Divertimento No.2 darf man gespannt sein auf das nächste Kapitel von Streiffs Spiel mit Scelsi! Eine Zusammenarbeit mit Musica Aperta Winterthur anlässlich des 80. Geburtstags von Max E.Keller.

 

7. besonderes Konzert im Museum 
     Klingental Basel

Freitag 12. März 2027, 19.30 Uhr, Museum Klingental

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«DUETT» Ustwolskaja / Schubert
Egidius Streiff, Violine & Werner Bärtschi, Klavier 

Werner Bärtschi und Egidius Streiff spielen seit vielen Jahren auserlesene Duoprogramme. Selten aber ist ein Programm so stringent: Die liebliche, hoffnungsvolle Welt des jungen Schuberts trifft auf die unerbittliche Welt von Galina Ustvolskaya: Der unverfängliche Titel «Duett» soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir hier ein beeindruckendes Zeugnis sowjetischer Kultur hören: Ein Stück klingende Geschichte und eine einzigartige Gelegenheit, diese Werke zu hören. 

Franz Schubert  (1797 – 1828)            Drei Sonaten  op. 137/1-3 (1816)Galina Ustvolskaya (1919-2006)         Sonate (1952);  Duett (1964)

Musiker:innen Egidius Streiff, Violine  Werner Bärtschi, Klavier

8.besonderes Konzert Museum Klingental Basel

Freitag  30.April 2027 19.30 Uhr, 

„The Lost Sonata“
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Silvia Carlin & Egidius Streiff

Antonin Dvořák (1841 –1904) Ballade op.10 & romantische Stücke op. 75
Viktor Kalabis (1923 – 2006) Sonate op.post (1948, UA)
Silvestre Revueltas (1899 – 1940) 3 Tänze  (1937,  EA der neu gefundenen Werke)
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) Sonate in A, op.47

Nach der Einspielung einiger Werke für Violine und Klavier von Viktor Kalabis überreichte Zuzana Ruzičkova zum Dank an Egidius Streiff die Partitur einer unveröffentlichte Sonate von Viktor Kalabis. Es ist eine besondere Ehre, diese zur Veröffentlichung vorbereitet zu haben und erstmals präsentieren zu dürfen. Der Bezug zu experimentell klassischer, naiv romantischer und selbstbewusst moderner Musik steckt das Feld ab, in der sich der junge Kalabis bewegte. Die Schweizer Erstaufführung der drei Tänze von Silvestre Revueltas ist gleichsam ein i-Tüpfelchen neben der Uraufführung dieses wichtigen Werkes aus der Tschechischen Nachkriegszeit.

 

 


 

 

“If music and sweet poetry agree…”

John Dowland (1563-1626)
400 Jahre Musik

 

Sonntag, 20. September 2026,  18.00 Uhr

 

Sebastián León · Gesang
Ondřej Jaluvka · Laute

In einem Sonett von 1598 schrieb der Dichter Richard Barnfield, dass John Dowlands ‚himmlische Berührung der Laute den menschlichen Sinnen die Besinnung raubt‘.

Dieser Musiker englischer oder irischer Herkunft verkörperte ein vorbildliches humanistisches Ideal seiner Zeit: ein Mann, der in England und Dänemark arbeitete, durch verschiedene Orte Europas reiste, am Hof bekannt wurde und Kontakt zu Komponisten wie dem Italiener Luca Marenzio hatte. Neben seiner Meisterschaft als Lautenist sang er wahrscheinlich seine eigenen Lieder und hinterließ uns ein Vermächtnis außergewöhnlicher Kompositionen.

Sein Werk – dessen Ausgaben Dowland zu Lebzeiten selbst betreute – besteht hauptsächlich aus Liedern für eine oder mehrere Stimmen mit Lautenbegleitung sowie aus Instrumentalstücken für Laute solo oder Consort-Musik für verschiedene Instrumente. Der hauptsächliche Einfluss auf Dowlands Musik sind die populären Lieder und Tänze seiner Zeit sowie der neue, in der Epoche der italienischen Madrigale aufblühende Stil. Diese Stücke kontrastieren mit der Verwendung der feinsten englischen Liebespoesie, die zur Zeit am elisabethanischen Hof so in Mode war.

In Erinnerung an Barnfields Sonett: Dowlands Lieder ergänzen sich in vollkommener Harmonie zwischen Musik und Poesie und erlauben uns, ähnlich wie in der Malerei jener Zeit, eine überaus reiche Palette an Farben und Kontrasten vorzustellen. Diese Musik hat auch 400 Jahre später noch die Kraft, uns zu bewegen und zu berühren.

Eintritt frei · Kollekte

Kontakt  
sebastianleon.net
labozana.comgal
diversasrimas.com

 


 

BEGEGNUNG MIT MUSIK

ENSEMBLE FIACORDA

 

Sonntag, 18. Oktober 2026, 17.00 Uhr

ZAUBERWELT DER TÖNE

Ein aussergewöhnliches Konzert voller Klangfarben, Virtuosität, Eleganz und romantischer Ausdruckskraft. Den Auftakt bildet Wolfgang Amadeus Mozarts Hornquintett in Es-Dur KV 407. Die ungewöhnliche Besetzung mit Horn, Violine, zwei Violen und Violoncello schafft einen warmen, farbenreichen Klang. Heitere Leichtigkeit, kantable Melodien und sprühender Esprit verbinden sich zu Musik von zeitloser Schönheit. Anschliessend erklingt Carl Maria von Webers Andante und Rondo ungarese op. 35 für Solo-Bratsche und Ensemble. Lyrische Eleganz trifft auf temperamentvolle ungarische Rhythmen – ein musikalisches Feuerwerk voller Schwung und Virtuosität. Den Abschluss bildet Ferdinand Thieriots Oktett in B-Dur op. 62. Das hochromantische Werk entfaltet einen facettenreichen Ensembleklang, in dem sich die einzelnen Stimmen zu einem farbenprächtigen musikalischen Ganzen verbinden.

PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Hornquintett Es-Dur KV 407

Carl Maria von Weber (1786–1826) Andante und Rondo ungarese op. 35*

Ferdinand Thieriot (1838–1919) Oktett B-Dur op. 62 *arr. Robert Zimansky

ENSEMBLE FIACORDA
Philippe Villafranca, Violine
Naomi Lozano, Violine
Teodor Dimitrov, Viola
Gunta Abele, Violoncello
Petru Iuga, Kontrabass
Karin Dornbusch, Klarinette
Marie-Thérèse Yan, Fagott
Pascal Deuber, Horn

Parallel zum Konzert Musikshop für Kinder
Jedes Konzert wird begleitet von einem Musikworkshop für Kinder und ermöglicht damit auch Familien einen gemeinsamen Konzertbesuch. Die Kinder hören den Anfang des Konzerts und erleben so die Klangwelt der Kammermusik. Anschliessend erhalten sie im Musikworkshop einen spielerischen Zugang zu Musik und Instrumenten. Der Workshop ist für Kinder von 4 – 12 Jahren.

Vorverkauf Bider&Tanner Tel. 061 206 99 96
Abendkasse ab 16.30 Uhr
Freier Eintritt bis 18. Altersjahr und für Personen in Ausbildung CHF 15.- für Personen in Begleitung von Kindern, CHF 30.- Übrige

Mehr Informationen: www.netzwerk-kammermusik.ch (Begegnung mit Musik)