Der „Blüthner“ auf Reisen:
Mariia Kompan spielt Musik aus der Ukraine

Das Museum Kleines Klingental besitzt einen historischen Blüthner-Flügel von 1875. Auf diesem Instrument tragen Studierende der  Hochschule für Musik FHNW, Klassik Klavierkompositionen aus ihrer  Heimat vor.

Am 2. September 2026 gab Mariia Kompan einen faszinierenden Einblick in die Musikgeschichte der Ukraine. Sie spielte u.a. Werke von Dmitrij Bortninanskij (1751-1825), Viktor Kosenko (1896-1938), Sergej Bortkiewicz (1877-1952) und ein sehr eindrückliches Präludium und Fuge in fis-moll von Vsevolod Zaderatsky (1891-1953), das dieser im Arbeitslager in Sibirien während der Stalinzeit heimlich komponierte. Mariia Kompan überzeugte ausserdem mit einer farbenreichen und einfühlsamen Interpretation von Maurice Ravels «Une barque sur l’océan». Von ihrem sensiblen und tiefgründigen Spiel gibt das auf unserer Webseite publizierte Video mit einem Präludium von Sergej Bortkiewicz einen guten Eindruck. Mariia Kompan ist in Kyiv studierte sie am Glier Konservatorium ihrer Heimatstadt. Derzeit studiert sie an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von Prof. Tobias Schabenberger.

Der «Blüthner auf Reisen: Ukraine»: Mariia Kompan spielt «Nr. 4 Sostenuto» aus den Sieben Präludien für Klavier op. 40 (1931) von Sergej Bortkiewicz (1877-1952).