„Bergnovelle“ – die Sehnsucht Basels nach den Alpen

Mittwoch, 22. November, 19.30 Uhr, Grosses Refektorium

Konzert mit dem Trio Fontane (Noëlle Grüebler, Violine; Jonas Kreienbühl, Violoncello; Andrea Wiesli, Klavier) und N.N., Bariton

Hans Huber (1852-1921), Klaviertrio Nr. 4 „Bergnovelle“, B-Dur, op. 120 (1903), Berglieder und „Bergstimmen“ von Ernst Reiter (1814-1875), Hans Huber und Ernst Levy (1895-1981) sowie von Heinrich Sutermeister (1910-1995) „Bergsommer“, kleine Stücke für Klavier

Basel hat keine Berge, nur eine Alp (auf dem Bruderholz), aber keine Sennen – und gerade deshalb haben sich Baslerinnen und Basler offenbar schon immer besonders im Sommer nach den Alpen gesehnt, wo sie ihre Sommerferien verbracht haben. Besonders beliebt war die Zentralschweiz, da sie mit der Bahn rasch erreichbar war: In Engelberg hatte sich der Architekt des Bahnhofs SBB und der Mittleren Brücke, Emanuel La Roche, ein Chalet erbaut. Hans Huber verbrachte seine Sommerferien mit Vorliebe in Vitznau und unternahm da mit seiner Tochter Elisabeth ausgedehnte Wanderungen und Schifffahrten. Hier pflegte er auch Kontakt zu Innerschweizer Künstlern. Sein viertes Klaviertrio wurde von der Novellensammlung „Bergvolk“ vom Urner Schriftsteller Ernst Zahn inspiriert.

Preis: CHF 30.- / 25.-, Abendkasse

Flyer 2017/4

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