Buchpräsentation: «Die Festung Basel» von Tobias Büchi

Mittwoch, 3. November 2021, 18 Uhr
Grosses Refektorium

Basel als Forschungsgegenstand: Der Architekturhistoriker Tobias Büchi legt mit seiner soeben im Colmena-Verlag erschienenen Buch die Ergebnisse seiner Forschungen vor. Es geht um die Planung und den Bau der Befestigungen Basels im 16. und 17. Jahrhundert. Eine zentrale Figur war der Baumeister Daniel Specklin, der 1588 eine Expertise über die Verteidigung der Stadt lieferte. Die Handschrift aus dem Basler Staatsarchiv wird im Anhang des Buchs erstmals ediert. Büchi situiert Specklins Gutachten in der Geschichte der Festungsbaukunst und legt dar, warum die Projekte für das exponierte Basel auch noch in der Bedrohungslage des Dreissigjährigen Kriegs scheiterten, während Bern und Zürich damals gut befestigt wurden. Indem Büchi die Baugeschichte der Festung Basel nachzeichnet, beleuchtet er Zusammenhänge von Ökonomie, technologischer Innovation, Herrschaft und Sicherheit.

Das Basler Publikum durfte im Februar 2020 anlässlich der von der Kantonalen Denkmalpflege und der Archäologischen Bodenforschung veranstaltetem Tagung «Basel und der Dreissigjährige Krieg» erste Einblicke in Tobias Büchis Arbeit erhalten. Das Buch breitet nun die Ergebnisse und das Material in qualitätvoller Aufmachung aus.

Tobias Büchi
Die Festung Basel, Daniel Specklin und der Dreissigjährige Krieg
Colmena Verlag Basel
232 Seiten, 175 Abbildungen in Farbe
Leinengebunden. 24.5 x 33.0 cm
SFr. 68.– / € 63.–
ISBN 978-3-906896-12-0

www.colmena.ch


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Daniel Specklin, Festung Basel, Visierung N°: 4, 1588 (Staatsarchiv Basel-Stadt, Planarchiv T 4)